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Wir sind dabei

#wirschickeneinschiff

Die LEF ist Bündnispartner bei (siehe oben)

Gemeinsam bilden wir eine starke gesellschaftliche Allianz, die deutlich macht: Das Recht auf Leben ist nicht verhandelbar und Seenotrettung humanitäre Pflicht.

Das Bündnis United4Rescue soll beitragen, dass die gesellschaftliche Mehrheit für Menschlichkeit wieder sichtbar wird und die politisch Verantwortlichen in Europa endlich überzeugende Lösungen umsetzen und Menschenleben wieder geschützt werden. Solange dies nicht geschieht, braucht es unsere Solidarität und gemeinsames Engagement.

Als erste Aktion wollen wir ein zusätzliches Rettungsschiff in den Einsatz bringen. Unterstützen Sie gerne die Spendenaktion #wirschickeneinschiff, indem Sie die Aktion bekannt machen.

United4Rescue – Gemeinsam Retten

Das Warten hat bald ein Ende: In wenigen Tagen sticht unser Bündnisschiff zum ersten Mal in See! Die Schiffsbesatzung ist bereits vor drei Tagen in Burriana angekommen.

Die 26 Frauen und Männer befinden sich jetzt in Corona-Quarantäne. Anschließend und wenn alle Corona-Tests negativ ausgefallen sind, geht die Crew an Bord. Der Start der ersten Mission der Sea-Watch 4 ist aktuell in der zweiten Augustwoche geplant. Immer kann es bei einem solchen Großprojekt zu Verzögerungen kommen, weil Materiallieferungen sich verzögern oder behördliche Genehmigungen längern dauern als geplant, doch derzeit verläuft alles nach Plan. Wir halten Euch auf jeden Fall immer auf dem Laufenden! Aktuell arbeitet noch die Werft-Crew in Burriana weiterhin auf Hochtouren an den letzten Umbauten des Schiffes. Die fleißigen Helfer*innen schweißen Stahl, sichern die Schifsaufbauten, und tischlern für die Innenräume. Im Maschinenraum warten die Ingenieure den Schiffsantrieb. In den neuen Schutzräumen für die besonders schwachen und kranken Geretteten, stehen jetzt Etagenbetten und es gibt fließendes Wasser dank neuer Leitungen. Jetzt stehen noch letzte Arbeiten an der Krankenstation und dem Achterdeck an.

Wie wichtig unser Schiff ist, zeigt der Blick auf die letzten Wochen. Die Situation auf dem Mittelmeer ist weiterhin dramatisch. Seit drei Wochen ist kein Rettungsschiff im Einsatz. Und Corona-Sicherheitsauflagen werden dazu benutzt, die zivile Seenotrettung zu behindern. Zuletzt traf es Anfang Juli das Schiff von SOS MEDITERRANEE. An Bord des Schiffes spielten sich nach Tagen des Wartens auf einen „Sicheren Hafen“, dramatische Szenen ab und der Notstand musste ausgerufen werden. Um zu verstehen, was an Bord passierte – und in welche Situation auch unser Schiff geraten könnte – haben wir mit David Starke, Geschäftsführer von SOS MEDITERRANEE, gesprochen. Auch werfen wir wieder einen Blick über den Tellerrand. Mit dem Hamburger Fußballverein St. Pauli, der seit Jahren für die zivile Seenotrettung einsteht, reden wir über die Zeit nach Corona und wie der Verein mit der Ausnahmesituation umgeht.

Einen Filmtipp gibt es auch noch! Ein Kamerateam der ARD hat den Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche dabei begleitet, wie er sich für die Gründung von United4Rescue eingesetzt hat. Schaut euch unbedingt den Dokumentarfilm „Wir schicken ein Schiff“ in der Mediathek an!

 

Nun ist es endlich sowiet und das Rettungsschiff SEAWATCH sticht in See!

Hier die Pressemitteilung pdfPM_06.08.20_U4R_Sea_Watch_MSF.pdf

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