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Projekt: „Verbraucherbildung für Erwachsene und Familien in Baden-Württemberg“

Projektpartner:
Volkshochschulverband Baden-Württemberg

Dr. Michael Lesky (Bildungsmanager Politik - Gesellschaft – Umwelt)
In Kooperation mit der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg (LEF)
Dietmar Lipkow (Geschäftsführung LEF)

1. Allgemeines

Grundlage für das Projekt bildet das Konzept „Initiative Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“, das der Volkshochschulverband Baden-Württemberg im November 2018 im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg erstellt hat.
Ziel des Konzepts ist die Vermittlung von Orientierungs-, Überblicks- und Fachwissen, um Erwachsene in die Lage zu versetzen, selbstständig und kompetent Entscheidungen in wirtschaftlichen Handlungsfeldern treffen zu können. Auf diese Weise sollen die Bürgerinnen und Bürger befähigt werden, die steigende Komplexität rechtlicher, wirtschaftlicher, ökologischer, politischer und anderer gesellschaftlicher Zusammenhänge im Alltag zu erkennen und zu meistern. Inhaltlich konzentriert sich das Projekt auf die Themenbereiche Finanzen, Recht und digitale Welt (Internet und Datenschutz). Flächendeckend können diese Themen besonders gut über Regionen für Verbraucherbildung transportiert werden, die aus ausgezeichneten „Zentren“ für Verbraucherbildung und Kooperationspartnern bestehen. Um die Themen wirtschaftsneutral anbieten zu können, muss zudem ein Referenten-/ Referentinnen-Netzwerk entstehen. Von ebenso großer Bedeutung ist die Einbeziehung der Träger der Erwachsenenbildung in die Bildungsarbeit sowie wichtiger Kooperationspartner des Verbraucherschutzes.

2. Definition Verbraucherbildung

Das hier wiedergegebene Verständnis von Verbraucherbildung bildet die inhaltliche Grundlage für das weitere Vorgehen im Projekt:

In einer sich ständig weiter entwickelnden Gesellschaft ist eine Allgemeinbildung gefragt, die sich den im Wandel befindlichen gesellschaftlichen Anforderungen anpasst und den Menschen ganzheitlich - auf verschiedenen Ebenen und in den unterschiedlichsten Lebenslagen - in den Blick nimmt. Wichtiger Bestandteil dieser Allgemeinbildung ist eine Verbraucherbildung, die den Menschen lebenslang begleitet und vielfältige Alltagskompetenzen vermittelt. Diese zielt auf die Ausbildung eines selbstbestimmten Verbraucherhandelns und auf den Erwerb von Urteilsfähigkeit – auch im Hinblick auf die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen. Mit der Vermittlung von Finanz-, Medien- und Konsumkompetenz stärkt sie den Menschen als Verbraucher im Handlungsfeld in der Beziehung zu Unternehmen, ermöglicht einen selbstbestimmten Lebensstil und befähigt so zu gesellschaftlicher Teilhabe.

Weiterführende Informationen können unter d.lipkow@eaew.de erfragt werden.

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